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Gunst ist ebenso unangenehm wie Furcht,
denn: Wem Gunst zukommt, der hat vorher gebangt, sie
zu bekommen,
und wer Gunst genießt, hat wiederum Furcht, sie zu verlieren.Würde
ist ein ebenso großes Übel wie das Ego,
denn: Um Würde zu empfinden, muß es ein Ego geben;
das Ego ist aber der Anlaß für viele Übel.
Deshalb sage ich:
Wer sein Ego nicht voranstellt,
den kann man zum Führer machen;
wer trotz des Weltlichen nicht dem eigenen Ego verfällt,
dem kann man getrost die Führung anvertrauen.
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